Diese könnte man nun dort einfach stehenlassen, damit auch zukünftige Generationen nichts mit ihnen anfangen, oder man versteht, dass sie einen unvergleichlichen Einblick in unsere Schulgeschichte bieten und untersucht sie näher: Eine Aufgabe,
der sich zunächst OStR a. D. Klaus Kieckbusch, Träger des Bundesverdienstkreuzes, gestellt hat, der u.a. dadurch mehrere Bücher über unsere Schulgeschichte verfassen konnte (er war es, der das tatsächliche Alter des Campe-Gymnasiums feststellte,)
und nun OStR a. D. Werner Wellmann und OStR' a. D. Jette Piper (beide bis zur ihrer Pensionierung am Campe tätig), deren ehrenamtliche Arbeit mittlerweile schon viele äußerst spannende Artikel als Ergebnis hatte.
Auf dieser Seite wollen wir unsere alten Bücher lebendig werden lassen und stellen Euch ausgewählte Bände, ihre Bedeutung und ihre Geschichte an unserer Schule vor. Dabei kommt Erstaunliches zu Tage – lest selbst!
Unser Namensgeber und ehemaliger SchülerJoachim Heinrich Campe zählt zu den Großen der deutschen Aufklärung, war mit Immanuel Kant und Gotthold Ephraim Lessing persönlich bekannt, nahm in Berlin und Hamburg an den historischen Diskussionen über Goethes Werther und Lessings Nathan als literarischer Rezensent teil und wurde 1792 zeitgleich mit Friedrich Schiller und George Washington zum Ehrenbürger der Französischen Republik ernannt.
Ach ja, außerdem hat er das erfunden, was wir heutzutage als Schule bezeichnen. Und die Schulbücher. Und die Lehrer.
Mit dem Hunger nach der Unendlichkeit wird der Mensch geboren; er spürt ihn früh, aber wenn er in die Jahre des Verstandes kommt, erstickt er ihn meistens leicht und schnell.
Wilhelm RaabeEhemaliger Schüler unserer SchuleDer Hungerpastor