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Jüdisches Leben aus erster Hand

Dr. Jean Goldenbaum und Andrea Maiwald im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern unseres sechsten Jahrgangs

Auch ein historisches Foto aus dem Jahr 1931 war Gegenstand des Gesprächs: Ein Chanukka-Leuchter in einem Fenster, durch das man draußen ein Rathaus mit einer Hakenkreuz-Fahne erkennen kann.

Wie sieht jüdisches Leben heute aus? Welche Traditionen und religiösen Vorstellungen prägen den Alltag? Diesen und vielen weiteren Fragen gingen Schülerinnen und Schüler unseres sechsten Jahrgangs bei einer besonderen Begegnung nach.

Zu Gast war der in der Region Holzminden lebende jüdische Komponist und Musikwissenschaftler Dr. Jean Goldenbaum. Gemeinsam mit Andrea Maiwald, Pastorin und Lehrerin am Campe-Gymnasium, gab er den Schülerinnen und Schülern Einblicke in jüdische Religion und Kultur und stand offen für ihre Fragen zur Verfügung. Goldenbaum macht jüdische Kultur seit Jahren auch musikalisch sichtbar. Neben Konzerten und weiteren Projekten stammt von ihm die jüdische Oper „Di viderbagegenish“ („Die Wiederbegegnung“), deren Libretto er selbst verfasste. Auch sein künstlerisches Schaffen ist eng mit dem jüdisch-christlichen Dialog verbunden.

Im Mittelpunkt des Besuchs stand jedoch das persönliche Gespräch. Die Schülerinnen und Schüler konnten ihre Fragen direkt stellen und jüdisches Leben so nicht nur als Unterrichtsthema, sondern in einer unmittelbaren Begegnung kennenlernen. Für die Religionskurse war dies eine besondere Gelegenheit, Wissen aus dem Unterricht zu vertiefen und jüdische Kultur als lebendige Gegenwart zu erfahren.

Das Campe dankt Frau Maiwald und Herrn Dr. Goldenbaum für diese besonders in der heutigen Zeit wichtigen Einblicke!

Veröffentlicht am 25.09.2026.

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Wusstest Du…

Deo litteris patriae

Mit jedem Umzug hat unsere Schule eine Widmung erhalten, die an prägnanter Stelle (an den Vorgängerschulen über den Eingängen - vgl. nebenstehendes Bild) zu finden war. Bei unserem jetzigen Gebäude findet man diese Leitsprüche auf dem Weg zu unserem Haupteingang:

  • DEO (= Gott [gewidmet]),
  • DEO ET LITTERIS (= Gott und den Wissenschaften [gewidmet])
  • und schließlich DEO LITTERIS PATRIAE (= Gott, den Wissenschaften [und] dem Vaterland [gewidmet]).

Vielleicht fügen wir, die jetzt gerade das Campe sind, noch ein Wort hinzu, da es ja nun wieder umgezogen ist?

Illustration von Alexander von Humboldt
Ich hielt es für besser, etwas zu leisten, als nichts zu versuchen, weil man nicht alles leisten kann.
Alexander von HumboldtSchüler von Joachim H. CampeDie freie Bergschule zu Steben

© Campe-Gymnasium Holzminden
Braunschweiger Straße 8
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