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Schülerbericht über die Studienfahrt des 13. Jahrgangs nach Brighton / London

Unsere Studienfahrt startete am Sonntag, dem 16.09.2026, in der Früh am Parkplatz vor dem Campe, wo wir uns gegen 04:45 Uhr versammelten und pünktlich um 5 Uhr losfuhren in Richtung Dünkirchen in Frankreich. Dort erwartete uns die Fähre, mit der wir über den Ärmelkanal nach Dover gebracht wurden. Bereits kurz bevor wir anlegten, wurden wir von dem ersten Highlight, den „White Cliffs“, begrüßt. Von Dover nach Brighton folgte noch eine zweistündige Busfahrt, die allerdings wie im Flug verging. In Brighton angekommen, konnten wir endlich unsere Zimmer beziehen. Den Rest des Abends hatten wir Freizeit, sodass wir die Möglichkeit hatten, uns ein wenig in der Umgebung des Hostels umzusehen.

Montag war unser erster Tag in Brighton: Um 09:30 Uhr startete die Stadtführung durch Brighton. Hier konnten wir ca. zwei Stunden lang in die Geschichte und die Entwicklung der Stadt Brighton eintauchen und viele neue Dinge erfahren. Unser nächster Programmpunkt stand erst um 13:30 Uhr an, daher konnten wir die Zeit für eine Mittagspause nutzen und die Straßen von Brighton erkunden. Um 13:30 Uhr trafen wir uns dann alle vor dem Royal Pavilion, wo jeder einen „Audioguide“ bekam, mit dem wir den Nummern im Gebäude folgen konnten. Den Rest des Tages konnten wir uns dann noch weiter in Brighton umsehen.

Am Dienstag ging es das erste Mal nach London. Gegen 10 Uhr kamen wir am Greenwich Park an. Dort schauten wir uns den Park und den Nullmeridian an. Nach einer Mittagspause trafen wir uns am Schiff „Cutty Sark“, wo um 13:30 Uhr unsere Fährfahrt nach Westminster begann. Die Fahrt führte uns an Sehenswürdigkeiten wie der Tower Bridge, dem London Eye und der London Bridge vorbei, bis wir in Westminster am Big Ben ankamen. Von dort aus liefen wir am House of Parliament und am Buckingham Palace vorbei. Anschließend sind wir mit der (sehr vollen) U-Bahn zum Leicester Square gefahren, wo wir uns in Kleingruppen in der City umschauen konnten. Gegen 20 Uhr sind wir dann müde, aber voller Eindrücke wieder in Brighton angekommen.

Am Mittwoch hat sich unser Jahrgang aufgemacht, um ein zweites Mal nach London zu fahren. Dort besuchten wir in den Tutorien jeweils ein anderes Museum: Die Tutorien Kunst und Englisch waren in der National Gallery mit ihrer beeindruckenden Ausstellung der Kunst vom 13. bis ins 19. Jahrhundert; das Mathe-Tutorium besuchte das faszinierende National Science Museum und für das Geschichtstutorium ging es zum Imperial War Museum. Dieses beeindruckt mit seiner anschaulichen und emotionalen Darstellung der Weltkriege, mit der ausführlichen Darstellung des Kriegsgeschehens, aber auch des Alltags und des Leides der Zivilisten und Soldaten. In den Museen verbrachten wir jeweils ungefähr drei Stunden, bis wir uns anschließend am Leicester Square mit allen Tutorien trafen. Für den Rest des Tages bekamen wir bei schönstem Wetter bis zum Abend Zeit zur freien Verfügung. Abschließend sind wir mit dem Bus zurück nach Brighton zu unserer Unterkunft gefahren, um den Tag dort ausklingen zu lassen.

Am Donnerstag stand dann eines der eindrucksvollsten Erlebnisse unserer Studienfahrt auf dem Programm: Wir fuhren nach Beachy Head, wo wir unsere ca. 15 km lange Wanderung oberhalb der Klippen begannen, obwohl es anfangs stark regnete. Zum Glück besserte sich das Wetter, sodass sich die Wanderung entlang der beeindruckenden Klippen auf jeden Fall lohnte. Nach unserer Rückfahrt nach Brighton hatten wir noch etwas Freizeit. Am Abend trafen wir uns alle am Strand, um mit einem gemeinsamen Abendessen den letzten Abend zu verbringen und die Tage Revue passieren zu lassen.

Am Freitagmorgen um 8 Uhr traten wir die Heimreise an. Mit der Fähre fuhren wir von Dover nach Dünkirchen und erreichten am späten Abend Holzminden. Damit ging eine abwechslungsreiche und rundum gelungene Studienfahrt zu Ende, an die wir uns noch lange erinnern werden.

Danke an die begleitenden Lehrkräfte für eine unvergessliche Fahrt! 😊

Veröffentlicht am 14.09.2026.

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Gunnar Lott

Unser ehemaliger Schüler Gunnar Lott war Chefredakteur der GameStar und weiterer Videospiel-Magazine.

Illustration von Wilhelm von Humboldt
Gewiss ist es fast noch wichtiger, wie der Mensch das Schicksal nimmt, als wie sein Schicksal ist.
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